Jerusalem in der Vergangenheit und in der Zukunft - Anlass der Jerusalem Foundation Switzerland

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Die Jerusalem Foundation Schweiz  lud am 7. September 2017 rund 50 Freunde zu einer Veranstaltung im Heim von Dr. Michael Rabner, Stiftungsrat der JF, und seiner Frau Gabriella Rabner-Gideon ein.   Zunächst begrüsste Michael Rabner die Anwesenden und erläuterte, warum für uns in Europa die Förderung Jerusalems eine Notwendigkeit darstellt.

Der Hauptreferent war Prof. Ronny Reich, Archäologe und Experte für Ausgrabungen in Jerusalem. Er präsentierte den geladenen Gästen in fliessendem Deutsch spannende Erkenntisse zur Historie der Stadt. Im Fokus stand die Geschichte des Tunnels, der vom Tempelberg zum Siloah-Teich führt. Prof. Reich verstand es, das Publikum mit seinen Ausführungen in den Bann zu schlagen und die Geschichte dieses Bauwerkes lebensnah nachzuerzählen.

Die Präsidentin, Frau Erika Gideon-Wyler, stellte die weiteren anwesenden Stiftungsratsmitglieder der Jerusalem Foundation Switzerland vor: Josef (Ueli) Bollag, Dr. Ruth Bloch-Riemer, Dr. Evelyn Teitler-Feinberg, Peter Vollenweider, Anita Winter, sowie ehemalige Mitglieder wie Dr. Bettina Girsberger,  Prof. Hans Michael Riemer und Ralph Dessauer. Dank der engagierten Rede der Präsidentin konnten  neue und alte Freunde der Stiftung Interessantes über Erfolge in der Vergangenheit und Pläne für die Zukunft erfahren. Bildungsprojekte für Juden und Araber, Abbau von Hass zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Hilfe an sozial benachteiligte Menschen aller Konfessionen, aber auch Förderung von Kunst und Kultur sind Schwerpunkte der Arbeit der JF. Nach dem Blick in die Vergangenheit Jerusalems präsentierte Irène Pollak, Leiterin der deutschsprachigen Abteilung der Jerusalem Foundation, den Einfluss der Jerusalem Foundation auf das moderne Jerusalem. Die konfessionsneutrale und apolitische Stiftung setzt sich für ein pluralistisches Jerusalem ein..

Der gelungene Abend klang mit einem  reichhaltigen Apero aus, bei dem sich die Gäste lebhaft miteinander austauschen und Kontakte knüpfen konnten.

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