Ein neues Schulhaus für das Gymnasium der Max Rayne Hand in Hand Schule für zweisprachige Erziehung

 

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Die Jerusalem Foundation freut sich, den Baubeginn des neuen Gebäudes für das Gymnasium der zweisprachigen  Max Rayne Hand in Hand-Schule  in Jerusalem anzukündigen. Dies ist ein ganz besonderer Tag, der dank gemeinsamen dreijährigen Bemühungen der Jerusalem Foundation mit Freunden der Hand in Hand-Schule ermöglicht wurde.  Zweifellos wird das neue Gebäude einen bedeutenden Einfluss auf den Lernstandard innerhalb der Schule haben und auch den Status  der Schule in der Jerusalemer Schullandschaft erhöhen. 

Der Bau soll voraussichtlich bis zu zwei Jahre andauern. Weitere Information über den Fortschritt und Entwicklungen rund um die Errichtung des Gymnasiums sind vorgesehen. 

Zuerst ist die Errichtung einer drei Meter hohen Mauer geplant, die den Bauplatz vom restlichen Teil des Campus abtrennen und gleichzeitig  den Lärm dämpfen soll,   um die anliegenden Einwohner  und den Schulbetrieb ab 1. September  weniger zu belästigen.

Anschließend soll das Gerüst des neuen Gebäudes angefertigt werden und das gewölbte Dach der bestehenden Sporthalle wird entfernt. Die Halle wird verstärkt die vorgesehen Überbauung zu tragen. Es wird beabsichtigt, die Abriss- und Bohrarbeiten  noch vor Schulbeginn im September abzuschließen. Eine weitere Herausforderung stellt das Umpflanzen mehrerer ausgewachsener Bäume dar.

 

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Im Jahr 2007 beendete  die Jerusalem Foundation den Bau des bestehenden Hand in Hand-Schulcampus und weihte diesen zusammen mit Freunden der Hand in Hand Schule ein.  Damals war dies die  Verwirklichung  des Traumes  einer  wachsenden  Gruppe von Eltern, die sich eine andere Erziehung für ihre Kinder wünschten. Heute ist die Hand in Hand-Schule eine seriöse und bewährte Jerusalemer Bildungseinrichtung, in welcher insgesamt 700 Schüler vom Kindergarten bis zur 12. Klasse lernen. Neun Jahrgänge haben diese Schule bereits abgeschlossen.  Die Schüler erbringen hohe akademische Leistungen; dutzende Familien stehen auf der Aufnahmewarteliste. Aus einem Traum ist Realität geworden und die Hand in Hand-Schule gilt heute als ein Hoffnungsträger für Frieden und Zusammenleben, zu dem ganz Jerusalem aufschauen kann.

Im Laufe der Jahre eröffnete die Hand in Hand Organisation ein Schulnetzwerk nach dem Jerusalem-Modell, welches das ganze Land umspannt; 6 weitere Hand in Hand-Schulen mit über 2000 für das kommende Jahr erwartenden SchülerInnen existieren in Israel; all ihnen diente die Schule in Jerusalem und dessen erfolgreiche Integrierung ins System als Vorbild. Das neue  Gymnasium wird sich spürbar positiv auf die Entwicklung eines interkulturellen Zusammenlebens in Jerusalem auswirken.

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Ohne die treue und langjährige Unterstützung des Prozesses durch zahlreiche Menschen, die sich der Vision der Hand in Hand-Schule verbunden fühlten, hätte nichts von alledem entstehen können.  Im Namen aller SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und Familien der Schule, dankt die Jerusalem Foundation für die Hilfe, diesen Traum zu verwirklichen!

In den zwei Jahren Bauzeit sollen noch fehlende Mittel von rund einer Million Euro gefunden werden.

Mögen alle Pläne zeitlich ausgeführt werden und mögen wir Sie auf der großen  der Einweihungsfeier im Jahr 2021 begrüßen dürfen.

 

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Baumodell des neuen Gymnasiums

 

Fokus Jerusalem berichtete im Oktober 2017 über die Hand in Hand Schule. Das Video in deutscher Sprache finden Sie hier.

Die Wiener Zeitung berichtete im April 2018 über die Hand in Hand Schule. Den Artikel finden Sie hier.

 Im August 2019 veröffentlichte das jüdische Wochenmagazin Tachles einen Bericht über den Baubeginn. Den Artikel finden sie hier.

 Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: anfrage@jfjlm.org

 

Besuch bei Sternstunden e.V.

Florian Streibl, Vorsitzender der FREIE WÄHLER-Fraktion im Bayerischen Landtag und Mitglied der Jerusalem Foundation Deutschland e.V., und Gabriele Appel, Deutschland-Direktorin der Jerusalem Foundation, besuchten Anfang Juli das Büro der Sternstunden e.V.

Zum Kurzbericht hier klicken