Bildung

Volkswagen AG und Stifterverband unterstützen erneut die jüdisch-arabische Hattie Friedland School

Hattie Friedland School For The Deaf

 

 

Jerusalem, November 2018 -- Große Freude bei der jüdisch-arabischen Jerusalemer Hattie Friedland School. Der Stifterverband setzt dank der Wolfsburger Volkswagen AG die Förderung der Bildungsinstitution auch für das neue Schuljahr 2018/2019 fort. Die Schule ist ein Koexistenz-Projekt der Jerusalem Foundation für hör- und mehrfach behinderte Kinder aus hebräisch und arabisch sprechenden Familien. Dort werden Kinder und Jugendliche von sechs bis 21 Jahren mit leichten und schweren Hörbehinderungen unterrichtet. Viele der Schüler haben weitere Behinderungen, was ihre Integration in das reguläre Schulsystem unmöglich macht.

 

Jedoch nicht nur der Umgang mit ihrer Behinderung im Alltag wird den Schülerinnen und Schülern in dieser einzigartigen multikulturellen, zweisprachigen Einrichtung in Jerusalem vermittelt, sondern parallel das Zusammenleben mit verschiedenen ethnischen Gruppierungen.

 

Die Programme sind denkbar vielseitig, bspw. speziell auf die Behinderungen zugeschnittene, schulbegleitende Lehrprogramme mit Betriebspraktika in Vorbereitung für die Integration ins Berufsleben (Gastgewerbe, Bäckereien und Kindergärten), Sprachunterricht in Hebräisch und Arabisch, Vermittlung lebenspraktischer Fähigkeiten sowie Abiturvorbereitung und Lehrausbildungen u.a. in den Bereichen Konditorei, Kosmetik und Landwirtschaft. Zahlreiche Schüler bestanden mit großem Erfolg die Abiturprüfung in Landwirtschaft.

 

Zusätzlich arbeitete die Schule an ihrer Vision als Schule für „zukünftige Gestalter“ und wurde in diesem Jahr mit dem landesweiten israelischen Bildungspreis ausgezeichnet.

 

Die Jerusalem Foundation ist der Volkswagen AG und dem Stifterverband sehr verbunden für die Unterstützung dieses völkerverbindenden Projekts, bei dem friedliche Koexistenz und soziale Integration von Menschen mit Behinderungen beispielhaft verwirklicht sind.Junge In Workshop