Der Erhalt der Marienquelle in Jerusalem's Ein Karem

Marys Spring 1

 

Der Erhalt der Marienquelle in Jerusalem's Ein Karem

 

Der Bedarf: Die Jerusalem Foundation möchte eine moderne, geeinte und lebhafte Stadt für alle Einwohner gestalten und dazu arbeitet die Stadt auch am Erhalt und Zugang zu religiösen Stätten aller Glaubensrichtungen.

 

In Ein Kerem wurden viele unterschiedliche Kirchen und Sehenswürdigkeiten gebaut, die alle unterschiedliche Geschichten erzählen – so gibt es eine Wand mit der Inschrift von Lukas 1,46 in 50 Sprachen und zwei Bronzeskulpturen von jeweils Elisabeth schwanger mit Johannes dem Täufer und Maria schwanger mit Jesus. Unter den anderen Sehenswürdigkeiten sind unter anderem: der Geburtstort Johannes mit der Kirche Johannes des Täufers und die Besuchskirche. Leider wurde bisher wenig für die Verschönerung der Marienquelle getan.

 

Die Jerusalem Foundation möchte die Marienquelle restaurieren und sie in einen ihrer sakralen Bedeutung angemessenen Zustand versetzen, sodass sie einen sicheren und offenen Zugang für Pilger, Touristen und Anwohner bietet.

 

Die Auswirkung: Ein Karem ist der Geburtstort von Johannes dem Täufer. Aus dem Evangelium nach Lukas wissen wir, dass seine Eltern Elizabeth und Zachariah in dem Gebiet wohnten, welches von der Jungfrau Maria besucht wurde. Als Maria ihre Cousine Elizabeth besuchte und beide sich die Nachricht ihrer Schwangerschaften mitteilten, trank Maria aus der Quelle, welche auch „Quelle der Jungfrau“ genannt wird. Das Wasser der Quelle wird von zahlreichen katholischen und orthodoxen Christen und Pilgern als heilig angesehen.

 

Die Marienquelle ist derzeitig verschmutzt und soll restauriert werden, die Steinarbeiten sollen instand und Sitzbänke installiert werden. Außerdem sollen Sicherheitsbeschränkungen und angenehmes Licht hinzugefügt werden, um den Besuchern und Pilgern ein adäquates Erlebnis zu präsentieren. Das Quellwasser wird durch drei neue Becken geleitet, sodass darin gewatet werden kann. Ein Teil des Wassers soll außerdem für die umliegenden Gemeinschaftsgärten verwendet werden.

 

 

Projektpartner: Die Jerusalemer Stadtverwaltung, Die Park- und Gartenbehörde und die Ein Karem Gemeinschaft

 

Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: anfrage@jfjlm.org