Erziehung zu gemeinsamen Zusammenleben im Bildungswesen

Educating Toward Tolerance 2

 

Erziehung zu gemeinsamen Zusammenleben im Bildungswesen

 

Das Bedürfnis: Diverse Ethnien in Jerusalem wohnen oft nebeneinander, aber die Bevölkerung lebt parallel und nicht gemeinsam. Dieses fehlende Verständnis für die andere Seite besitzt Konfliktpotential. Damit unsere Programme weitreichende Auswirkungen haben, sollen sie große Teile der Bevölkerung ansprechen, insbesondere jene, die den Kontakt zu anderen Kulturen nicht suchen.

 

Die Antwort: Die Mehrheit der jüdischen und der arabischen Bevölkerung schickt ihre Kinder in homogene Schulen und lebt getrennt von der anderen Bevölkerungsgruppe. Um vielen verschiedenen Einwohnern die Werte des Dialogs und des gemeinsamen Zusammenlebens näherzubringen, unterstützt die Jerusalem Foundation folgende Programme:

  • Das multikulturelle Lehrerzimmer bringt hervorragende Lehrer spezifischer Herkunft in Primarschulen, in welchen diese Bevölkerungsgruppe selten gesehen werden: israelische Lehrer mit äthiopischen Wurzeln an Schulen mit wenigen äthiopischen Kindern, arabische Lehrer in jüdische Schulen und jüdische Lehrer in arabische Schulen.
  • Sprache als kulturelle Brücke unterrichtet Arabisch für Austausch und Kultur an jüdischen Schulen und Hebräisch an arabischen Schulen. Die Lehrer unterrichten ihre Muttersprache.
  • In Jerusalem gemeinsam lernen basiert auf einem in Nordirland entwickelten Programm. Es fördert den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen 20 jüdischen und arabischen Schuldirektoren und ihren Lehrern, und unterstützt gemeinsame Bildungsaktivitäten und Initiativen.
  • Jüdisch-arabische Lehrertreffen bringen jüdische und arabische Lehrer für Dialog und gemeinsame Weiterbildungen zusammen.

Zielgruppe: Jüdische und arabische Schüler, die staatliche Schulen besuchen; jüdische und arabische Lehrer; jüdische und arabische Schulleiter.

 

Die Auswirkung: Eine neue Studie fand, dass Teilnehmer am „Sprache als kulturelle Brücke“Programm weniger Klischeevorstellungen über arabische Einwohner hatten als andere.

 

Partner: Die Jerusalemer Bildungsbehörde und das Bildungsministerium

 

Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: anfrage@jfjlm.org