Koexistenz

Interkulturelle Kompetenz

Der Bedarf: Rund der Hälfte der Bevölkerung Jerusalems – arabische Einwohner, Neuzuwanderer und Ultraorthodoxe – fehlen die sprachlichen und kulturellen Fähigkeiten, um sich über medizinische Grundversorgung und andere Dienstleitungen in Fachsprache und fortgeschrittener Technologie zu verständigen.

 

Die Maßnahmen: Interkulturell kompetente Dienstleistungsanbieter gehen mit allen Einwohnern, unabhängig von ihrer Kultur und Herkunft, feinfühlig und respektvoll um. Dies verstärkt das gegenseitige Verständnis und ermöglicht Problemlösung. Seit 2008 entwickelt die Jerusalem Foundation gemeinsam mit dem Jerusalem Intercultural Center (JICC) das Programm der interkulturellen Kompetenz. Es beinhaltet: 

  • Sprachtraining für Übersetzer
  • Sensibilitätstraining für kulturelle Probleme, die korrekte Dienstleistung erschweren; fördert Formularübersetzungen in verschiedene Sprachen
  • Kulturelle Anpassungen, welche die Dienstleistungen nicht nur vereinfachen, sondern auch ihre Wirkung bestärken – in der Krankenpflege, der Sozialhilfe, der Polizei, an Universitäten und mehr.

Die Auswirkung:

  • Die vom JICC entwickelten Konzepte wurden im 2011 zur nationalen Richtlinie des Gesundheitsministeriums.
  • Das Programm beeinflusste Zehntausende Bewohner Jerusalems verschiedener Herkunft, die jedes Jahr in Krankenhäusern und Kliniken gepflegt werden.
  • Durch die Anpassung der Konzepte an weitere Fachbereiche (akademische Bildung, Sozialhilfe, Polizei) profitieren jährlich Zehntausende Konsumenten dieser Dienstleistungen.

Die Webseite des JICC (in englischer Sprache) bietet einen Überblick auch über die vielen anderen Tätigkeitsbereiche der Organisation: http://jicc.org.il/cultural-competency/

Auch die  WELT und die Salzburger Nachrichten erwähnten den JICC bereits in Berichten.

Klicken Sie hier, um den Jahresbericht 2018 des JICC zu lesen.

 

Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: anfrage@jfjlm.org