Jeden Tag gemeinsam lernen

Learning Together Coexistence Education2

 

Die Jerusalem Foundation

Jeden Tag gemeinsam lernen

 

Das Bedürfnis: Jüdische und arabische Schulsysteme, Gemeinschaftseinrichtungen und Lebensräume sind weitgehend voneinander abgetrennt. Sie erlauben daher wenig nachhaltigen Kontakt um Vorurteile abzubauen. Kinder, die Generation der Zukunft, müssen die Werte der Toleranz und des gegenseitigen Respekts erlernen und verinnerlichen.

 

Die Maßnahmen: Um die Stadt positiv zu beeinflussen sollen Projekte unterschiedlich intensiven Umgang zwischen den Bevölkerungsgruppen anregen. Gemeinsame Bildungseinrichtungen, in welchen jüdische und arabische Kinder jeden Tag gemeinsam lernen, demonstrieren auf einzigartige Weise die völlige Verständigung der Kinder. Sie symbolisieren, dass tägliches Zusammenleben wirklich möglich ist.

  • Der 1992 gegründete Erna D. Leir Friedenskindergarten im Jerusalem International YMCA war der erste multikulturelle und zweisprachige Kindergarten in Jerusalem.
  • Die Max Rayne Hand in Hand Schule für zweisprachige Erziehung wurde 1998 gegründet. Heute bietet die Schule Unterricht vom Kindergarten bis zum Abitur, das einzige zweisprachige hebräisch/arabische Gymnasium in Israel.
  • Die Hattie Friedland Schule für Hörbehinderte bietet 80 jüdischen und arabischen Kindern und Jugendlichen eine an ihre Bedürfnisse angepasste Schulbildung in einem zweisprachigen und multikulturellen Umfeld. Sie steht allen Schülern zwischen dem 6. und 21. Lebensjahr offen.
  • MICHA Jerusalem hilft jungen Kindern aus hebräisch und arabisch sprechenden Familien mit Hörbehinderungen durch erzieherische, medizinische und rehabilitierende Maßnahmen bei der Integration in die hörende Gesellschaft.

Zielgruppe: Es gehen 110 jüdische und arabische Kinder in den Friedenskindergarten, 650 in die Hand in Hand Schule, 80 in die Hattie Friedland Schule für Hörbehinderte und 50 Kinder in die MICHA Jerusalem Tagesstätte für jüdische und arabische Kleinkinder mit Hörbehinderungen.

 

Die Auswirkung: „[Die Hand in Hand Schule,] das Zentrum für jüdisch-arabische Erziehung, ist ein Projekt, das ich mit ganzer Kraft unterstütze und das mir sehr am Herzen liegt. Du wirst sehen, es handelt sich um eine einzigartige Schule. “ - Teddy Kollek, in einem Brief an den damaligen Bundespräsidenten Deutschlands Dr. Johannes Rau im Jahr 2003.

 

Partner: Die Städtische Bildungsbehörde und das Nationalversicherungsinstitut

 

Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: anfrage@jfjlm.org