Atta’a – Die Rechte der arabischen Einwohner fördern

Ataa Advancing Rights In Health Care

 

Atta’a – Die Rechte der arabischen Einwohner fördern

 

Der Bedarf: Die Mehrheit der arabischen Bewohner Ostjerusalems hat das Anrecht auf medizinische und soziale Dienste. Vielen Einwohner fällt es jedoch schwer, die Dienste zu beziehen, die ihnen rechtlich zustehen. Das Atta’a Assistenzzentrum für die Rechte der Bewohner Ostjerusalems wurde 2004 von der Jerusalem Foundation mit dem Ziel gegründet, den arabischen Einwohnern Ostjerusalems zu helfen, mit dem Rechts- und Gesundheitssystem und anderen staatlichen Institutionen umzugehen.

Die Jerusalem Foundation erstrebt ein modernes und dynamisches Jerusalem für alle Bewohner der Stadt und schafft Gelegenheiten für die hilfsbedürftigsten Bevölkerungsgruppen der Stadt. Atta’a ermöglicht es arabischen Bewohnern Jerusalems ihre Rechte wahrzunehmen.

Die Auswirkung: In den 10 Jahren seit seiner Gründung, wird Atta’a als unabhängige Einheit gesehen. Atta‘a gewann das Vertrauen der Bevölkerung, was viele andere Dienste vorher nicht erreichten. Gleichzeitig unterhält Atta’a Arbeitsbeziehungen mit diversen Organisationen und Behörden. Dies ermöglicht effektivere Arbeit zum Wohle der arabischen Einwohner Ostjerusalems. Mit der Hilfe von 30 jüdischen und arabischen Volontären, die individuelle Anfragen bearbeiten, sowie auch Kurse und Vorträge halten, hilft Atta’a Tausenden Einwohnern.

Atta’a bietet:

  • Anhaltende individuelle Unterstützung der Bewohner: Information und Unterstützung im Umgang mit staatlichen Institutionen wie zum Beispiel dem Nationale Versicherungsinstitut, dem Innenministerium und der Stadtverwaltung. Die Einwohner erhalten Hilfe beim Ausfüllen diverser Formulare, inklusive welche Dokumente jeweils angehängt werden müssen, sowie Schreiben und Übersetzung von Briefen an lokale und nationale Behörden. Ausserdem nimmt Atta’a eidesstaatliche Erklärungen auf und verfolgt die Fälle bis zum Gerichtstermin.
  • Bewusstseinsbildung: Vorlesungen für mehr als 1‘500 Gymnasiasten jährlich, um deren Bewusstsein für ihre Rechte zu stärken. Ausserdem finden auch öffentlich zugängliche Vorträge und Workshops statt.
  • Networking und Partnerschaften: Anhaltender Kontakt und Rücksprache mit 70 Organisationen und Zentren in Ostjerusalem. Dies beinhaltet die Teilnahme in vier Foren, die geistigen Gesundheit, Zugänglichkeit, Kindesentwicklung und Familienvereinigung fördern. Es beinhaltet auch Treffen mit verschiedenen Foren und Institutionen um den Bedürfnissen der Bevölkerung zu helfen. Die Atta’a Mitarbeiter haben zudem Verbindungen mit Sozialarbeitern in Krankenhäusern und anderen medizinischen Institutionen. Dies vereinfacht den Bewohnern die ihnen zustehenden Rechte und Dienste zu beziehen.

Projektpartner: Das Jerusalem Intercultural Center, die Jerusalemer Stadtverwaltung

 

Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: anfrage@jfjlm.org